'Egon' fegt und tost

Das Sturmtief 'Egon' rüttelte bereits in der Nacht von Donnerstag zu Freitag heftig an den Fenstern und Dächern im oberen Dorf. Neuschnee gab es zu nächtlicher Stunde allerdings noch nicht. Die ersten Flocken jagte Egon im Laufe des Freitag Vormittags vor sich her. Starke Böen sorgten daraufhin schnell für Verwehungen, doch insgesamt blieb es glücklicher Weise an diesem Freitag, dem 13. bei normalen Ereignissen, wie sie der Winter mit sich bringt.

B94 Greiz-Zeulenroda, Ortslage Grüna

K320 Zufahrtsstraße Niederböhmersdorf

Andere Orte hatten mit wesentlich größeren Problemen zu kämpfen: chaotische Straßenverhältnisse, zahlreiche Unfälle, umgefallene Bäume, Stromausfall und verletzte Menschen. Der ICE, aber auch die regionale Erfurter Bahn und Vogtlandbahn reduzierten auf Grund der Sturmböen ihre Geschwindigkeit, was zu Verspätungen bei Bahnreisen führte. Wo der Schnee ausblieb, regnete es. Wer nicht unbedingt vor die Tür musste, der sollte besser zu Hause bleiben.

Ampelkreuzung in Zeulenroda


Am späten Nachmittag ließen Sturm und Schneefall in Niederböhmersdorf nach. Viele nutzten diese Zeit, um den Schnee aus Höfen und Einfahrten zu räumen oder um abseits gelegene Zufahrten wieder zugänglich zu machen.

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